Windows 95 Netzwerk Installation


 Auswahl der Komponenten
 Dateifreigabe
 Microsoft Client
 NetBIOS für IPX
 IPX Rahmentyp
 TCP / IP
 Identifikation
 Zugriffssteuerung


Zuerst müssen die nötigen Komponenten in der Systemsteuerung unter Netzwerk hinzugefügt werden. Dazu fügt man zuerst die Netzwerkkarte hinzu, dann den Client für Microsoft-Netzwerke. Nun müssen nur noch die Protokolle installiert werden. Bei den Protokollen empfiehlt sich für eine einfache Datei-Freigabe für Windows das NetBEUI-Protokoll, für Netzwerk-Spiele ist das IPX/SPX-Protokoll oft nötig und für Internet Anwendungen wird auch das TCP/IP-Protokoll benötigt.
 


Durch einen Klick auf Datei- und Druckerfreigabe kann man es ermöglich Verzeichnisse und Drucker für andere im Netzwerk freizugeben. Durch setzen der beiden Hacken wird dann auch der dazu benötigte Dienst installiert.
 


In den Eigenschaften des Client für Microsoft-Netzwerke ist es meistens ratsam die schnelle Anmeldung auszuwählen. Falls sich in ihrem Netzwerk ein Windows NT Server befindet, können sie hier auch einstellen, das sich ihr Rechner an dessen Domäne anmeldet und sie auf dessen Ressourcen zugreifen können.
 


Bei den Eigenschaften des IPX-Protokolls sollte das NetBIOS aktiviert werden, damit Windows mit anderen Windows-Computern auch über dieses Protokoll kommunizieren kann.
 


Ferner ist es von Vorteil wenn der Rahmentyp selbst auf 802.2 oder 802.3 festgelegt wird. Für Spiele ist der Rahmetyp 802.3 oft die bessere Wahl, ansonsten 802.2
 


Im TCP/IP Protokoll sollte man eindeutige, für jeden Computer unterschiedliche Einstellungen treffen. Um Konflikte mit dem Internet zu vermeiden sollte man Adressen von 10.0.0.1 bis 10.0.0.255 in der Subnet Mask 255.255.255.0 verwenden. Die Subnet Mask ist auf jedem Rechner gleich, die IP-Adresse muß sich auf jedem unterscheiden, z.B.: Client 1: 10.0.0.1 - 255.255.255.0, Client 2: 10.0.0.2 - 255.255.255.0 . Falls sie einen Dfü-Adapter installiert haben, setzen sie diesen auf automatisch beziehen, da die meisten Internet-Provider diese dynamisch vergeben.
 


In der Indentifikation tragen sie, an jeden Rechner einen eindeutigen Computernamen ein und bei allen Rechnern in ihrem Netz dieselbe Arbeitsgruppe. Falls sie sich an einer Windows NT Domäne anmelden, ist die Arbeitsgruppe der Name der Domäne.
 


Unter Zugriffssteuerung können sie wählen ob sie für jede Freigabe selbst ein Passwort vergeben wollen oder Zugriffsrechte aus einer Benutzerliste lesen wollen. Für die Benutzersteuerung ist jedoch ein Windows NT Server nötig.

Ihr Netzwerk sollte nun fertig konfiguriert sein und nach einem Neustart sollten sie in der Netzwerkumgebung die Computer auf denen etwas freigegeben wurde sehen.


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