Netzwerkkonfiguration
unter Windows NT
Wahl der Dienste
Wahl der Protokolle
Wahl der Netzwerkkarte
Wahl der Bindungen
TCP / IP Protokoll
IPX / SPX Protokoll
Wahl der Dienste:

Neben den vorgegebenen Diensten ist, falls eine
Verbindung zu einem
Internet-Provider genutzt
wird, der RAS-Dienst nötig. Im Falle einer ISDN-Karte, muß
diese zuerst installiert werden.
Bei einer Verwendung als Internet-Server ist auch die Verwendung des
DNS-Server-Dienstes ratsam,
dieser löst die TCP/IP-Adressen in DNS-Namen auf. Wenn Clients
auch eine Einwahl-Möglichkeit
gewährt werden soll, ist der DHCP-Server-Dienst eine gute
Lösung für die dynamische Adresszuweisung.
Wahl der Protokolle:

Hier empfehle ich eine Konfiguration bestehend aus IPX/SPX
kompatiblen Protokoll und TCP/IP Protokoll. Die
Auswahl des NetBEUI Protokoll kann zwar die
Windows-Namens-Auflösung beschleunigen, jedoch
wirkt sich dieses Protokoll negativ auf die Leistungsfähigkeit
z.B. des TCP/IP Protokolls, welches
ausschlaggebend für Internet-Verbindungen ist, aus.
Wahl der Netzwerkkarte:

Die Netzwerkkarte wurde bereits in den meisten Fällen bereits
bei der Installation von Windows
festgelegt, ansonsten kann man jederzeit Netzwerkkarten aus der
Treiberliste auswählen oder neue
Treiber aus dem Internet oder von der Hersteller-Diskette angeben.
Wahl der Bindungen:

Dabei kann die Reihenfolge in der die Dienste und Protokolle
bearbeitet werden, verändern. Eine
Reihenfolge wie TCP/IP dann IPX/SPX und Netzwerkkarte dann WAN hat
sich aus meiner Erfahrung
bewährt.
TCP/IP Protokoll:

In diesem Protokoll sollte man eindeutige, für jeden Computer
unterschiedliche Einstellungen treffen. Um
Konflikte mit dem Internet zu vermeiden sollte man Adressen von
10.10.10.1 bis 10.10.10.255 in der Subnet
Mask 255.255.255.0 verwenden. Die Subnet Mask ist auf jedem Rechner
gleich, die IP-Adresse muß
sich auf jedem unterscheiden, z.B.: Server: 10.10.10.1 - 255.255.255.0,
Client: 10.10.10.2 - 255.255.255.0 .
IPX/SPX Protokoll:

Bei einer NT Workstation sollte die automatische Erkennung
ausreichen, bei NT Server aber
empfiehlt es sich, eindeutige Adressen zu vergeben. Nur bei
diesem Protokoll ist die Netzwerkadresse
eine achtstellige Zahl, wobei noch ein Rahmentyp(Frametype) angegeben
werden kann. Um die Netzwerk-
Funktionalität zu stärken, ist es empfehlenswert den
Rahmentyp manuell auf 'Ethernet 802.2' zu erkennen.
Dazu sollte man dann zwei Netzwerkadressen angeben, eine interne
Netzwerkadresse und eine manuell
erkannte Netzwerkadresse.