Vorab-Informationen:
Windows NT kann zusammen mit Windows 95 installiert werden, auch auf
der selben Festplatte. NT legt
bei der Installation selbständig einen Boot-Manager im Bootblock
der Start-Festplatte an, nur sollte beachtet
werden, daß NT das Dateisystem FAT32 von Windows 95b weder
lesen noch beschreiben kann und
Windows 95 kann weder in der A- noch in der B-Version mit dem
Dateisystem NTFS etwas anfangen !!!
Beginn der Installation:
Die Installation von Windows NT kann man auf mehrere Arten beginnen.
Eine weitere Möglichkeit besteht von
der DOS-Umgebung aus. Hier kann bei Zugriff auf das CD-ROM in das
jeweilige Verzeichnis (I386-Intel,
Alpha-Dec Alpha, PPC-PowerPC) gewechselt werden und dort die
Anwendung WINNT.EXE gestartet werden.
Zu dieser Anwendung gibt es verschiedene Schalter die gesetzt werden
können. Die zwei wichtigsten sind /B und
/OX. Der Schalter /B bedeutet das Überspringen der Erstellung
der Installations-Diskette, hierbei werden jedoch
temporäre Dateien zur Installation auf der Festplatte angelegt
(ca. 172 MB) und der Schalter /OX bedeutet das
Anlegen von drei Installations-Disketten, die die Installation direkt
von der CD ermöglichen ohne das
Kopieren von temporären Dateien.
Der DOS-basierende Teil der
Installation:
Nach einem Neustart des Computers folgt der DOS-basierende Teil der
Installation. Hier ist im Folgenden
auf die gewünschte Partion der Festplatte(n) und das
gewünschte Dateisystem (Informationen oben berücksichtigen)
zu achten. Es besteht ferner die Möglichkeit, dass NT bei der
Erkennung des Festplatten-Bus nicht alle
Adapter erkennt, hier können mit der Hersteller-Diskette weitere
Adapter angegeben werden.
Der Grafik-unterstützte Teil der
Installation:
Nach einem weiteren Reboot befindet sich der Anwender im
Grafik-unterstützten Teil der Installation.
In diesem Teil der Installation kann der Benutzer unter anderem die
zu installierenden Anwendungen
auswählen. Bei der Auswahl der Netzwerkkarte empfehle ich bei
Karten die vor Windows NT erschienen sind,
diese erkennen zu lassen, bei neueren Karten ist die Treiberdiskette
des Herstellers oft die bessere Alternative.
Für die weitere Netzwerk-Installation betrachten Sie bitte die
Seite NT-Netzwerkinstallation. In den
Grafikeinstellungen ist es empfehlenswert die von NT erkannte
Grafikkarte vorerst zu belassen und erst nach
der Installation zu ändern. Während dieses Abschnitts wird
auch nach der Domäne, in der sich die Workstation
befindet, und einem Administrator Kennwort gefragt. Dies ist das
Kennwort des Benutzerkontos
des Haupt-Administrators (Benutzer: Administrator) und somit das
wichtigste Kennwort dieser Arbeitsstation.
Abschließen der
Installation:
Nach dem nun folgenden Neustart ist das System eingerichtet, nun
können zusätzliche Treiber eingerichtet werden.
Wenn alles eingestellt und alle Treiber installiert wurden, kann noch
ein Service Pack für NT installiert werden und
mit der Anwendung RDisk.exe im Verzeichnis System32 des
Windows-Verzeichnisses eine Rettungsdiskette erstellt
werden.
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